Karton von Lyreco

Nachhaltig verpackt mit Lyreco

Unsere Lyreco-Kartons erstrahlen im neuen Design!

 

Die neu entworfene Lyreco-Kartonage für den Warenversand besteht zu 100 % aus Recyclingmaterial. Darüber hinaus können die Kartons dem Recycling-Prozess vollständig wieder zugeführt werden.

Sobald der restliche Bestand unserer Kartonage im alten Design aufgebraucht ist, werden unsere Kunden ihre Bestellungen in den neu entworfenen Kartons erhalten.

Frau hält Karton von Lyreco mit neuem Design

Aber warum Einwegversandkartonage, geht das nicht wiederverwendbar?

 

Bereits im Frühjahr 2021 hat Lyreco Deutschland umfassend herausgearbeitet, ob es in Bezug auf den CO2-Fußabdruck sinnvoll ist, Mehrwegkartonage im Bereich der Kleinteilekommissionierung zu verwenden. Als Inspirationsquelle halfen unsere Schweizer Kollegen, die bereits seit vielen Jahren Versandkartonagen einsetzen, die bis zu dreimal wieder verwendet werden können.

Hierfür stellte Lyreco Deutschland seinem Kartonage-Lieferanten ein Muster des Schweizer Kartons zur Verfügung und ließ den CO2-Fußabdruck für die Herstellung sowie Lieferung der stärkeren, für mehrfache Verwendung tauglichen Kartonage berechnen.

Neben der Anzahl der eingesetzten Kartons und deren prozentuale Wiederverwendung wurden folgende Faktoren bei der Gegenüberstellung berücksichtigt:

  • Erhöhung des Transportvolumens – da keine Anpassung der Mehrwegkartons entsprechend der Füllhöhe mehr möglich ist, z. B. durch Zuschneiden,
  • Einsatz von Füllmaterial,
  • Rücktransport der eingesammelten Leerkartons aus den Regionalen Verteilungszentren zum Hauptlager.

Darüber hinaus entsteht zusätzlicher Aufwand beim Einfüllen von Füllmaterial sowie bei der Prüfung der Wiederverwendbarkeit der Kartons.

Unter Berücksichtigung dieser Faktoren kam es zu folgendem Ergebnis: Bezüglich des CO2-Fußabdrucks stehen wir im Vergleich zum Einsatz von Mehrwegkartonage mit unserer Einwegkartonage aktuell deutlich besser da.

Foto der neuen Versandkartonage bei Lyreco

Wieso bewirkt der Einsatz von Mehrwegkartonage in der Schweiz einen kleineren CO2-Fußabdruck, aber in Deutschland nicht?

Der Schweiz kommt in diesem Fall die kleinere Landesfläche zugute. Die Strecken der Rückführung von der Kartonage in der Schweiz sind deutlich kürzer – in Deutschland müssen teilweise lange Strecken von den Regionalen Verteilungszentren zum Hauptlager in Bantorf zurückgelegt werden.

Zudem haben wir in Deutschland schon einige Jahre ein funktionierendes Kreislaufwirtschaftssystem für Pappe, Papier und Kartonage (PPK). PPK ist bei uns kein Abfall oder Müll, sondern ein wertvoller Rohstoff! In unserem Lager wird PPK getrennt gesammelt. Anschließend verkaufen wir es an unseren Entsorger. Dabei ist der Preis pro Tonne, den der Entsorger zahlt, nicht zu verachten.

Wir verwenden kein Füllmaterial in unseren Kartons. Dies wird nur bei der Verpackung der voluminösen Artikel eingesetzt. Auch die an den Kartons angebrachten Etiketten lassen sich sehr leicht entfernen. So können unsere Kartons ohne großen Aufwand sogar von unseren Kunden getrennt von anderen Materialien gegen Bezahlung zur Entsorgung und damit zum Recycling gegeben werden.

Wir werden uns auch in der Zukunft mit dieser Thematik beschäftigen und nach nachhaltigeren, aber eben auch gangbaren Lösungen suchen! Bis dahin bleiben wir vorerst bei der Einwegkartonage, da diese – anders als erwartet – zum jetzigen Zeitpunkt besser in Bezug auf den CO2-Fußabdruck abschneidet.

Bild von Händen, welche den Globus an andere Person übergibt

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